LCX - Liechtenstein Cryptoassets Exchange & Blockchain Ecosystems

Der LCX Coin und die LCX Exchange – wie alles auf einer Serviette begann!

 

 

Von einer groben Idee bis zum global agierenden Wachstumsunternehmen, welches Finanzierungen gänzlich neu definieren sollte, mauserte sich LCX im Jahre 2018. Seine Tätigkeit in Bereich der Kryptowährungen etablierte der Gründer Monty C. M. Metzger bereits im Jahre 2013, als dieser zunächst weltweit führende Unternehmen im Bereich der Blockchain-Technologie aufbaute. Zeitgleich arbeitete er an einem Risikokapitalfonds namens Digital Leaders Venture, der die Basis für eine spätere Kryptohandelsplattform stellen sollte – dieser scheiterte jedoch in letzter Instanz. Als Idee, Anlagemöglichkeiten für professionelle Anleger im Bereich der Kryptowährungen zu schaffen, zeichnete Monty im November 2017 das Konstrukt des LCX Token im schweizerischen Zug auf eine Serviette – nicht Silicon Valley, aber das schweizerische CryptoValley war geboren.

 

Was der LCX Coin ist und was dieser kann

 

 

Beim LCX Coin handelt es sich um ein globales Finanztechnologieunternehmen im Bereich der Kryptowährungen, welches an eine liechtensteinische Cryptoasset-Börse angeschlossen ist. Im Vergleich zu anderen Kryptowährungsplattformen erscheint die Idee dahinter zunächst nicht neu, jedoch geht diese mit dem großen Ziel an den Start, die weltweit erste, lizenzierte und staatlich regulierte Handelsbörse für Kryptowährungen zu werden. Die lockeren Handels- und Finanzgesetze des Fürstentums Liechtenstein boten sich hierfür als idealer Schauplatz. Zunächst wurde das Produkt LCX Terminal auf den Markt gebracht, bei dem es sich um einen überaus fortschrittlichen Krypto-Trading-Desk handelte, der einen schnellen Zugang zu allen relevanten Coins bot und gewissermaßen als Schnittstelle agierte. Neu dazu kommen sollten dann noch LCX Assets und LCX Exchange – letztere sollte eine Sicherheits-Token-Plattform darstellen, die für die Speicherung von Token-Wertpapieren sowie weiteren, digitalen Assets dienen sollte. Im Verlauf des Entwicklungsprozesses erlangte LCX zudem Mitgliedschaft im renommierten Weltwirtschaftsforum C4IR und wurde wenig später sogar vom Blockchain Research Institute als Blockchain Pioneer eingestuft. Geführt werden sollte LCX rein organisatorisch als Tochtergesellschaft der maltesischen Krypto-Exchange namens Binance. Die Gründung erfolgte dann im August 2018, sodass das Unternehmen fortan Bestand als Joint Venture mit Binance hatte.

 

 

Die großen Ziele des LCX-Teams und warum diese scheiterten

 

Das Ziel, eine der ersten regulierten Handelsplattformen für Kryptowährungen und Krypto-Assets zu werden, die von der liechtensteinischen Finanzmarktaufsicht (kurz: FMA) überwacht wird, scheiterte allerdings gegen Ende 2019. Zunächst kam es im Mai 2019 bei LCX zu einem folgenschweren Hack – es folgten Anschuldigungen in Bezug auf sogenanntes Wash Trading (hier soll das Handelsvolumen künstlich erhöht werden, um die Handelsbörse populärer zu machen). Es folgten zudem Verbote in China wo LCX wenig später von Weibo untersagt wurde. Die gegen Monty C. M. Metzger und LCX eingeleiteten Ermittlungen wurden aufgrund des Einreichens von Geschäftsberichten seitens der liechtensteinischen Staatsanwaltschaft bei der Financial Intelligence Unit im Januar 2020 jedoch schnell wieder eingestellt. Binance sah hier die Gefahr der Rufschädigung auf sich zukommen und beendete die Geschäftsbeziehung zur LCX kurzerhand, weshalb es für den LCX Token keinerlei Zukunft mehr zu geben schien. Seit Dezember 2019 wird LCX zudem nicht mehr als Joint-Venture-Gesellschaft mit der Binance LCX AG geführt – so die Angaben aus dem liechtensteinischen Handelsregister. LCX wird seit diesem Zeitpunkt abgewickelt – geplant war bis zuletzt der Einsatz von zwischen 10 und 15 Mitarbeitern in Liechtenstein.

 

 

Wie es jetzt mit dem LCX Token und der gleichnamigen Exchange weitergeht

 

Trotz der kürzlichen Beendigung der wichtigen Partnerschaft zwischen der maltesischen Krypto-Börse Binance und dem liechtensteinischen Krypto-Start-up LCX sieht der CEO Monty C. M. Metzger die Zukunft der LCX Exchange und des Tokens dennoch positiv. „Dies sei kein herber Schlag für LCX“ – so Metzger. Im Lager LCX sei die Stimmung daher bis zuletzt positiv gewesen und schon im Februar 2020 zog LCX in Liechtenstein in ein neues Domizil um. Geplant sind zudem weitere Niederlassungen in Zug in der Schweiz. Um wieder für mehr positive Publicity zu sorgen, holt sich das Team von LCX mittlerweile auch reichlich Staraufgebot an Board – so ist unter anderem eine Zusammenarbeit mit dem Hollywood-Schauspieler Wesley Snipes in Planung, zwischen dem und LCX es erst vor Kurzem ein persönliches Treffen gab.

 

 

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Der LCX Coin und die LCX Exchange - Wie alles auf einer Serviette begann