Hedera Hashgraph - Die Zukunft im Kryptomarkt?

Hedera Hashgraph stellt die Zukunft am Kryptomarkt da!

 

 

Evolutionstechnisch war der Bitcoin am Kryptomarkt die erste Generation an Kryptowährungen – danach folgte Ethereum als zweite Generation. Danach versuchten sich Entwickler sowie Startups an weiteren Blockchain-Varianten, aus der die Hauptkryptowährungen bis heute bestehen. Im Zuge der Blockchain-Revolution entwickelte man alsbald auch das System der Distributed Ledgers, bei denen es sich um die Technik für verteilte Kassenbücher handelt. Ein ähnliches Modell brachte bereits die Kryptowährung IOTA hervor, die auf Tangle basiert. Der Hedera Hashgraph Coin stellt wiederum die nächste Generation an Blockchain-Alternativen dar, die ein völlig neuartiges System für Transaktionen im Netz beschreibt. Große Aufmerksamkeit erlangte der noch recht junge Coin im Februar dieses Jahres, als der Kurs von Hedera Hashgraph (kurz: HBAR) sprunghaft anstieg. Begründet war der glückliche Kursanstieg vor allem in der Tatsache, dass namhafte Unternehmen wie zum Beispiel Google, IBM oder die Deutsche Telekom dem Council des Unternehmens beitraten. Was an dem Projekt Hedera Hashgraph genau dran ist und was dieses genau ausmacht, dazu in den nun folgenden Abschnitten weitere Informationen.

 

 

Hedera Hashgraph – was ist das?


Beim Hedera Hashgraph handelt es sich zunächst um einen Distributed Ledger, ähnlich, wie es die Blockchain auch darstellt. Hierbei handelt es sich um ein verteiltes System aus verschiedenen Konten sowie Knotenpunkten, über die im System Daten ausgetauscht werden können. Im Gegensatz zu Kryptowährungen wie zum Beispiel dem Bitcoin, bei dem die Netzwerkteilnehmer jeweils eine Blockchain herunterladen können, stellen die sogenannten Hashgraphs Knotenpunkte aus eigenen Datensätzen dar, die von den Netzwerkteilnehmern genutzt werden können. Dies ermöglicht grundsätzlich eine Skalierbarkeit der Blockchain-Technologie, da über diesen Weg deutlich mehr Transaktionen pro Sekunde möglich sind. Im Gegensatz zur Blockchain verwendet der Hashgraph zudem keine Proof-of-Work-Verifizierung bei Transaktionen. Im Gegensatz dazu setzt Hashgraph auf das Validierungssystem Directed Acyclic Graph (kurz: DAG). Bei diesem System verifizieren sich die einzelnen Teilnehmer im Netzwerk gegenseitig – ein Teilnehmer verifiziert beispielsweise die Transaktion eines anderen Teilnehmers. Hierbei stehen jedoch keine Teilnehmer in direkter Verbindung zueinander, um potenziellen Betrug vorzubeugen. Stimmen während einer Transaktion die meisten Knotenpunkte (oder Noods) überein, gilt die Transaktion als sicher und verifiziert. Das Netzwerk des Hashgraphs ist so insgesamt nicht nur wesentlich schneller, als beispielsweise das Blockchain-Netzwerk, sondern vor allem auch sehr viel resistenter gegen Hackerangriffe. Als kleine Kontrollinstanz fungiert in dem halb-dezentralen System ein Verwaltungsrat, der aus namhaften Vertretern aus der freien Wirtschaft bestehen soll. Über ein Check-and-Balance-System sollen diese Board-Mitglieder wiederum überwacht werden. Und wie steht es um Hedera? Diese besteht aus drei Schichten: Der Internetschicht, dem Hashgraph Consensus Layer sowie der Service-Schicht und stellt damit gewissermaßen die IT-Architektur des Coins dar.


Wer sind die Gründer und wann und wie wurde der Hashgraph Hedera Coin entwickelt?


Der Hashgraph Hedera Coin ging zunächst im September 2019 an den Markt und startete mit einem ICO-Preis in Höhe von 0,11 US-Dollar je Coin. Zunächst verlor der Kurs jedoch schnell an Wert und sank im November 2019 auf seinen bisherigen Tiefstand in Höhe von 0,013 US-Dollar je Coin. Größere Kurserholungen gelangen dem Hashgraph Hedera erst im Frühjahr 2020, als die umfangreichen Unternehmenspartnerschaften bekannt gegeben wurden. Gemessen an der Marktkapitalisierung stellt der Coin de facto Ranglisten Nummer 51 in der Liste der größten Kryptowährungen der Welt dar und besitzt damit rund 118 Millionen US-Dollar an Marktkapitalisierungsvolumen. Doch wer sind die Gründer? Hinter dem Hashgraph Hedera stecken die Gründer Dr. Leemon Baird sowie Mance Harmon. Bei Dr. Leemon Baird handelt es sich gewissermaßen um den wissenschaftlichen Leiter des Hashgraph-Projekts. Baird entwickelte im Jahre 2016 unter anderem den Byzantine Fault Tolerance-Konsens-Algorithmus weiter, welcher Knotenpunkte in Netzwerken in eingetakteten Abständen berechnet. Darüber hinaus gibt der Algorithmus auch Auskunft darüber, ob das entsprechende Netzwerk auch tatsächlich vertrauensvoll ist und sammelt diesbezüglich sämtliche Informationen aller Netzwerkteilnehmer, um damit wiederum ein sogenanntes Gossip-Protokoll zu erstellen. Seine berufliche Laufbahn führte Dr. Leemon Baird zunächst über eine Professorenschaft für Computerwissenschaften an der US Air Force Academy zur Gründung mehrerer Startups. Mance Harmon ist der derzeitige CEO von Hedera. Der Unternehmer und Entwickler sammelte zunächst Erfahrungen als Kursleiter für Cybersicherheit – ebenfalls bei der US Air Force Academy. Im weiteren Leben erforschte Harmon dann im Wright Laboratory Themen wie zum Beispiel Machine Learning.

 

 

Wer sind die Partner hinter dem Hashgraph Hedera?


Aktuell sind dem Hedera Governing Council rund 40 namhafte Unternehmen beigetreten, die die Weiterentwicklung des vielversprechenden Coins vorantreiben wollen. Unter anderem gehören dazu auch die bekannten Unternehmen Google, IBM sowie die Deutsche Telekom. Aber auch Unternehmen wie zum Beispiel Boeing, Swisscom sowie DLA Piper sind im Rat vertreten und verfügen jeweils über eine Stimme zum Abstimmen strategischer Prozesse im Unternehmen. Eine Mitgliedschaft im Council ist für jedes Unternehmen auf genau 2 Perioden beschränkt, wobei eine Periode genau 3 Jahren entspricht. Das Team hinter Hashgraph Hedera achtet zudem darauf, dass es sich bei den Council-Mitgliedern um Akteure aus verschiedenen Wirtschaftszweigen handelt, damit potenzielle Interessenskonflikte im Vorfeld vermieden werden können. Deutlichen Einfluss auf das Kursgeschehen nahm im Februar 2020 die bis dato neueste Mitgliedschaft den Internetgiganten Google. Dies hatte auch zur Folge, dass der Coin ab da bei vielen, bekannten Kryptohandelsplattformen gelistet wurde – zum Beispiel auf Binance.


Wo und wie der Hashgraph Hedera gehandelt werden kann?


Hashgrahp Hedera Coins mit dem Kürzel HBAR können aktuell auf verschiedenen Kryptohandelsplattformen wie zum Beispiel Bittrex, Binance sowie OKEx sowie HitBTC und Coinmerce gekauft werden. Die Kryptowährung kann jedoch nicht im Austausch gegen eine FIAT-Währung wie zum Beispiel dem Euro oder dem US-Dollar bezogen werden, sondern kann nur im Austausch gegen Bitcoins oder Ethereum gekauft werden. Deshalb müssen für den Kauf von Hashgraph Hedera zunächst BTC oder ETH gekauft werden, um den Coin dann damit kaufen zu können. Aufbewahrt werden können die Hedera-Coins dann in einer speziellen Hedera-Wallet, die auf dem Hedera-Portal erhältlich ist. Hierfür muss dort zunächst ein eigener Account eröffnet werden – als Startguthaben wir dem potenziellen Neukunden ein Guthaben in Höhe von 5 HBAR eingeräumt.


Welche Zwecke soll der Hashgraph Hedera zukünftig verfolgen?


Grundsätzlich soll Hashgraph Hedera perspektivisch dazu dienen, dezentrale Applikationen zu ermöglichen. Dies bietet Entwicklern anderer Coins die Möglichkeit, eigene Services zu erstellen und diese dann über den von Hashgraph Hedera angebotenen Distributed Ledger zu realisieren. Weiterhin soll Hashgraph Hedera das Zeitstempeln digitaler Assets ermöglichen, um so digitale Rechte besser justierbar zu machen. Im Gegensatz zu bereits bestehenden Systemen wie dem es Ethereum-Coins, sollen die Leistungen des Hashgraph Hedera jedoch wesentlich schneller und kostengünstiger abrufbar sein werden. Der von Dr. Leemon Baird verbesserte aBFT-Algorithmus soll dann ein Garant für Sicherheit und für die Unverfälschbarkeit des Netzwerks werden.